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Vot mtshitsya troika potshtovaya
po Volgye matushkye zimoi,
i kalakoltshik, dar Valdaya,
gudit unýlo pod dugoi.
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Da jagt die Post-Troika dahin
im Winter über die zugefrorene Wolga,
und das Glöckchen, eine Gabe der Waldai-Höhen,
im Deichselbogen klingt eintönig.
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Yamshtshik likhoi, on vstal s polnotshi,
yemu vzgrustnulosya v tishi.
I on zapyel pro yasný otshi,
pro otshi dyevitsý dushi:
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Der kühne Kutscher, seit Mitternacht auf den Beinen,
fühlte sich einsam in der Stille.
Und er begann zu singen von den klaren Augen,
von den Augen seiner Herzallerliebsten:
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"Vý otshi, otshi golubýe,
vý sokrushili molotsa!
Zatshem, zatshem, o lyudi zlýe,
vý tak razroznili sertsa?
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"Ihr Augen, ihr blauen Augen,
ihr habt diesen jungen Mann erobert!
Warum, warum, oh böse Menschen,
habt ihr unsere Herzen auseinandergebracht?
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Text und Melodie: Russisches Volkslied
Aussprache:
s = immer stimmlos, wie das s in "Glas"
/ z = stimmhaft, wie das s in "Glaser"
sh = stimmlos, wie das sch in "Tasche"
/ zh = stimmhaft, wie das g in "Etage"
kh = raues ch, wie in "ach"
/ weich, wie in "ich", nur vor "e" und "i"
y = leichtes j, wie in "Himalaya" /
ý = dumpfes i, zwischen ü und i
a, e, i, o, u, ý
= der unterstrichene Vokal kennzeichnet die betonte Silbe eines Wortes
Bearbeitung für Balalaika, Notensatz,
Transkription und sinngemässe Übersetzung: Kai Kracht
Anmerkung:
Die Troika ist das typisch russische Dreigespann:
Drei Pferde sind vor einer
Kutsche oder einem Schlitten nebeneinander angeschirrt.
Das mittlere Pferd läuft in einer Gabeldeichsel,
deren Stangen vorn zusammengehalten werden
durch einen hölzernen Bogen,
der sich hoch über den Pferderücken wölbt.
Oben in diesem Bogen hängt stets ein Glöckchen,
das während der Fahrt ständig bimmelt
und die Pferde in Trab hält;
es stammt von den
Waldai-Höhen, einer Hügellandschaft
zwischen Moskau und St.Petersburg.
Eine Troika so spielend zu lenken
wie der junge Postillion in unserem Lied,
erfordert grosses Geschick,
dafür ist sie,
mit drei Pferden vor
einem meist nur leichten Gefährt,
aber auch so schnell wie kein anderes Gespann.
© Kai Kracht 2002
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