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Lass die Gitarre klingen
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Pust' gitara zvutshit nye-ustanaya,
pust' rýdayet struna za strunoi!
Mozg tumanyet glaza tvayi pyanýe
pod napyev i tvoi smekh rakavoi.
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Lass die Gitarre klingen ohne Ende,
lass sie weinen, Saite für Saite!
Mein Hirn vernebelt deine trunkenen Augen,
und durch das Lied dringt dein verruchtes Lachen.
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Shto mnye gorye, v zhizni morye
nado výpit' nam do dna!
Sertse tishe! Výshe, výshe
kubki starovo vina!
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Lass doch die Sorgen, wir müssen im Leben
ein ganzes Meer austrinken bis zum Grunde!
Herz, sei still! Höher, höher
die Gläser mit dem alten Wein!
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Uzh nye slýshitsya pyesnya tsiganskaya,
fsye tsiganye usnuli davno.
No paka yest' v bakalakh shampanskaya,
zhizn il smert' dla minya fsyo ravno.
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Schon verstummt ist das Lied der Zigeuner,
alle Zigeuner sind längst eingeschlafen.
Doch so lange im Glas noch Champagner ist,
ist mir Leben oder Tod einerlei.
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Shto mnye gorye, v zhizni morye
nado výpit' nam do dna!
Sertse tishe! Výshe, výshe
kubki starovo vina!
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Lass doch die Sorgen, wir müssen im Leben
ein ganzes Meer austrinken bis zum Grunde!
Herz, sei still! Höher, höher
die Gläser mit dem alten Wein!
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Nu i stozh, budu vetshno paslushným ya,
ot sud'bý, fsyo ravno, nye uidyosh,
i na shto nam, sud'ba ravnodushnaya,
nyet lyubvi, nu i tak, prazhivyosh!
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Ach was soll's, ich werd ewig mich fügen müssen,
dem Schicksal entkommst du sowieso nicht,
wir sind dem Schicksal völlig gleichgültig,
es gibt keine Liebe, also: Lasst uns trinken!
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Shto mnye gorye, v zhizni morye
nado výpit' nam do dna!
Sertse tishe! Výshe, výshe
kubki starovo vina!
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Lass doch die Sorgen, wir müssen im Leben
ein ganzes Meer austrinken bis zum Grunde!
Herz, sei still! Höher, höher
die Gläser mit dem alten Wein!
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Text und Melodie: Russisches Volkslied
Aussprache:
s = immer stimmlos, wie das s in "Glas"
/ z = stimmhaft, wie das s in "Glaser"
sh = stimmlos, wie das sch in "Tasche"
/ zh = stimmhaft, wie das g in "Etage"
kh = raues ch, wie in "ach"
/ weich, wie in "ich", nur vor "e" und "i"
y = leichtes j, wie in "Himalaya" /
ý = dumpfes i, zwischen ü und i
a, e, i, o, u, ý
= der unterstrichene Vokal kennzeichnet die betonte Silbe eines Wortes
Notensatz,
Transskription und sinngemässe Übersetzung: Kai Kracht
Anmerkung:
Wie das bekannte Lied "Schwarze Augen",
so stammt auch diese russische
Weise aus der Welt der Zigeuner.
Der Text erwähnt sie,
die grandiosen Musikanten,
und auch die Melodie weist die für Zigeunermusik
kennzeichnenden Taktverschiebungen auf:
Den Refrain mit einer Achtelpause zu beginnen
und den einleitenden Ton aus dem ersten Taktschlag
in den zweiten hinüberzuziehen,
auch diesen zu teilen und auf seine zweite,
unbetonte Hälfte den nächsten Ton zu setzen
und damit elegant
in den normalen Taktverlauf zurückzukehren
- solch kühne Rhythmen wagen nur Zigeuner!
© Kai Kracht 2002
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