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Kosakenpatrouille
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Polyushko, polye,
polyushko shiroko, polye ...
Yedut, ey, po polyu gyeroyi,
ey, da ruskoi armiyi gyeroyi.
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Feld, mein Feld
mein weites Feld ...
Da reiten, hej, übers Feld die Helden,
hej, die Helden der russischen Armee.
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Dyevushki platshut,
dyevushkam sivodnya grustno:
Milý da v armiyu uyekhal,
ey, da milý v armiyu uyekhal.
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Die Mädchen weinen,
die Mädchen sind heute traurig:
Ihr Liebster ist zur Armee geritten,
hej, der Liebste ist zur Armee geritten.
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Dyevushki, gliantye,
dyevushki, utritye slyozý!
Pust' po silnyeye grianyem pyesnyu,
ey, da nasha pyesnya boyevaya.
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Ihr Mädchen, schaut her,
Mädchen, wischt die Tränen fort!
Um so stärker soll unser Lied erklingen,
hej, unser kämpferisches Lied.
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Tol'ko mý vidyim,
vidyim mý syeduyu tutshu:
Vrazhya da sila iz za lyesa,
ey, da vrazhya sila slovno tutsha.
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Wir sehen nur
eine graue Wolke:
Die Feindesmacht hinter dem Walde,
hej, die Feindesmacht wie eine Wolke.
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Text und Melodie aus dem Bürgerkrieg 1918-1922
Aussprache:
s = immer stimmlos, wie das s in "Glas"
/ z = stimmhaft, wie das s in "Glaser"
sh = stimmlos, wie das sch in "Tasche"
/ zh = stimmhaft, wie das g in "Etage"
kh = raues ch, wie in "ach"
/ weich, wie in "ich", nur vor "e" und "i"
y = leichtes j, wie in "Himalaya" /
ý = dumpfes i, zwischen ü und i
a, e, i, o, u, ý
= der unterstrichene Vokal kennzeichnet die betonte Silbe eines Wortes
Notensatz,
Transkription und sinngemässe Übersetzung: Kai Kracht
Anmerkung:
Wie das bekannte Lied der "Amurpartisanen"
entstand auch dieses Lied
in den Bürgerkriegsjahren 1918-1922
und wurde wohl zuerst bei den "Weissen",
bald aber auch bei den "Roten" gesungen
das mitreissende Lied hatte die Fronten überwunden,
und beide Seiten besangen darin ihre vage Hoffnung,
von der jeweiligen Feindesmacht
nur noch eine graue Wolke zu sehen,
wenn die sich hinter dem Wald aus dem Staube machte.
"Kosakenpatrouille" war der Titel eines Instrumentalstücks,
das diese Melodie vor einigen Jahrzehnten auch bei uns
bekannt machte,
und inzwischen verwenden russische Chöre selbst
diese Bezeichnung, die das Lied
wohl treffender kennzeichnet
als früher verwendete Titel wie "Feld, mein Feld"
oder das in der bündischen Jugend
bekannte "Über die Felder".
© Kai Kracht 2002
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