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Byelolitsa, kruglalitsa,
krasnaya dyevitsa
pri dolinushkye stayala,
kalinu lamala ...
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Helles Gesicht, rundes Gesicht,
schönes junges Mädchen
stand da bei dem kleinen Tal,
brach Wacholderzweige ...
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Text und Melodie: Altes Kuban-Kosakenlied
Aussprache:
s = immer stimmlos, wie das s in "Glas"
/ z = stimmhaft, wie das s in "Glaser"
sh = stimmlos, wie das sch in "Tasche"
/ zh = stimmhaft, wie das g in "Etage"
kh = raues ch, wie in "ach"
/ weich, wie in "ich", nur vor "e" und "i"
y = leichtes j, wie in "Himalaya" /
ý = dumpfes i, zwischen ü und i
a, e, i, o, u, ý
= der unterstrichene Vokal kennzeichnet die betonte Silbe eines Wortes
Notensatz,
Transkription und sinngemässe Übersetzung: Kai Kracht
Anmerkung:
Dieses Lied
verrät uns, dass auch die rauen, kämpferischen Kosaken
immer nur an eines denken:
An ein schönes junges Mädchen
mit einem Gesicht wie Milch und Blut,
hell und zart, hübsch und rund,
das da steht und Wacholderzweige bricht ...
Leider kenne ich nur diese eine Strophe,
aber wie es weitergeht, kann man schon ahnen:
Nach uraltem Volksglauben zaubern
Wacholderzweige, auf den Weg gestreut,
flugs einen prächtigen Burschen herbei.
Nun, da wird ein rechter Kosak
sich nicht lange bitten lassen!
© Kai Kracht 2002
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